{"id":370,"date":"2013-06-07T14:36:43","date_gmt":"2013-06-07T12:36:43","guid":{"rendered":"https:\/\/fremdlesen.de\/?p=370"},"modified":"2013-06-08T15:28:47","modified_gmt":"2013-06-08T13:28:47","slug":"vitaminlawine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fremdlesen.de\/?p=370","title":{"rendered":"Vitaminlawine"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone\" title=\"Sonne, Mond und...?\" alt=\"\" src=\"https:\/\/fremdlesen.de\/wp-content\/bilder\/Sonne_Mond_und_Oliver.jpg\" width=\"495\" height=\"275\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Sommern&#228;chte k&#246;nnen aufreibend bzw. aufw&#252;hlend sein. Man will sich auf&#8217;s Ohr hauen und schl&#228;gt sich stattdessen die ganze Nacht um die Ohren. Zum Gl&#252;ck erging es mir gestern ein wenig anders und konnte sogar tr&#228;umen. Besser noch: Ich kann mich sogar an Gro&#223;teile des Traums erinnern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Interessant ist auch das Vorgepl&#228;nkel, welches zum Traum gef&#252;hrt haben muss. Gestern unterhielt ich mich noch &#252;ber eine eventuelle Notwendigkeit von Bewegung (in Fachkreisen auch Sport genannt), um den Ausklang der langen Winterdepression zu beschleunigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Mir wurde Laufen empfohlen, wobei ich mich direkt fragen musste: Laufen? Okay. Aber wohin?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Durch ein Waldst&#252;ck, an einem Flu&#223; vorbei. Sicherlich eine M&#246;glichkeit, aber ich habe gro&#223;e Sorge, dass sich dort lauter Leute mit &#228;hnlichen Problemen versammeln. Nachher wird man angesprochen mit den Worten: \u201eNa? Sind sie sportlich unterwegs oder haben sie auch Depressionen?\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Lustig, dass mir mein Gedankengang zu akuten Depressionen direkt einen Traum bescherte:<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"JUSTIFY\">Ich fand mich also in einer sehr sehr d&#252;steren Apotheke wieder (die ein wenig aussah, als w&#228;re sie dem Film &#8218;Brazil&#8216; entliehen), die gerade irgendeine interne Feierlichkeit abhielt. Jedenfalls waren jede Menge Leute dort unterwegs, die sich H&#228;ppchen und Sekt reinsch&#252;tteten. Inmitten dieser Hektik wollte ich Antidepressiva erstehen.<br \/>\nDie drei &#228;ltesten Mitarbeiter (scheintot, Merkel&#8217;sche Mundwinkel) nahmen sich meiner an und zogen erstmal &#252;ber die gegenw&#228;rtige Burnout-Generation her. &#8222;Wir heulen auch bei sensiblen Filmszenen &#8211; ABER WIR ARBEITEN!&#8220; Leicht entmutigt fragte ich nur noch nach, ob ich wenigstens sowas &#228;hnliches wie Antidepressiva bekommen k&#246;nnte (Ahoj-Brause), doch erntete nur ratlose Blicke. Mein Beratertrio l&#246;ste sich infolgedessen auf und suchte gierig nach Fingerfood und Puffbrause &#8230; w&#228;hrend ich von einer weiteren wei&#223;bekittelten Mitarbeiterin angestupst wurde. &#8222;Psst! Komm mal mit!&#8220;<br \/>\nSie f&#252;hrte mich in eine Art B&#252;rozimmer, wo auf dem Tisch gigantisch gro&#223;e Heidelbeeren (!) lagen, von denen sie mir drei St&#252;ck zusteckte. Mit einer Kopfbewegung gab sie an, dass ich wohl nun besser schnell verduften sollte. Tat ich auch. Einige mordl&#252;sterne Blicke von Apothekern jenseits der Rente trafen mich auf dem Weg in die Freiheit. Die Heidelbeeren hatte ich sicher in meiner Jackentasche verstaut.<br \/>\nUnd was war drau&#223;en f&#252;r ein herrlicher Tag; Sonne satt und blauer Himmel! Ich fuhr mit dem Rad irgendwohin (heim?) und kam schnell ins Stocken, da vor mir eine LKW-Ladung &#196;pfel die Stra&#223;e blockierte &#8211; ein Lastwagen war umgekippt &#8230; warum auch immer.<br \/>\nKinder und Jugendliche trieben die unfassbar gro&#223;e Apfellawine die Stra&#223;e hinunter &#8230; Richtung Dorf. Dort radelte ich auch langsam hin. Sah richtig toll und idyllisch aus.<br \/>\nDann wachte ich auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sommern&#228;chte k&#246;nnen aufreibend bzw. aufw&#252;hlend sein. Man will sich auf&#8217;s Ohr hauen und schl&#228;gt sich stattdessen die ganze Nacht um die Ohren. Zum Gl&#252;ck erging es mir gestern ein wenig anders und konnte sogar tr&#228;umen. 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